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bunq oder N26: Ordnungssystem oder Alltags-App?
Beide sind App-Banken mit kostenlosem Einstieg, aber mit unterschiedlicher Idee: bunq sortiert dein Geld in viele Konten, N26 hält den Alltag schlank. Wer was braucht, hier der ehrliche Blick.
bunq
Neobankbunq ist das Konto als Ordnungssystem: jedes Konto mit eigener IBAN, für WGs, Paare und Selbstständige.
- Free 0 € mit 3 Konten, ab Pro (9,99 €/Monat) 25 Konten mit eigener IBAN (Stand 15.10.2026)
- Zins auf Sparkonten: 1,61 % bis 10.000 €, 1,51 % darüber, in allen Abos (Stand 15.10.2026)
- Geteilte Konten für WG, Paar oder Steuer-Rücklage
- Niederländische Banklizenz, Einlagensicherung bis 100.000 €
bunq Entgeltinformationen Privat- und Geschäftskunden sowie Entgeltinformation bunq Free (je 15.10.2026), Informationsblatt für Einleger (01.01.2025), alle abgeglichen am 26.10.2026. Ohne Gewähr.
N26
NeobankN26 ist die naheliegende Alltagswahl: ein Konto, das sich in der App von selbst erklärt, mit deutscher Banklizenz.
- Standard 0 €, Stufen bis Metal 16,90 € im Monat (Stand PLV 26.06.2026)
- Physische Karte, Bezahlen in Fremdwährung kostenlos
- In Deutschland 3 Abhebungen im Monat kostenlos (Standard, Stand 03.08.2026)
- Deutsche Banklizenz (N26 Bank SE), gesetzliche Einlagensicherung
N26 Preis- und Leistungsverzeichnis (Version 4.4, 26.06.2026), Entgeltinformation Girokonto (03.08.2026), vorvertragliche Informationen Tagesgeld (20.10.2026), Informationsbogen für den Einleger (25.05.2022), Website „Konten vergleichen“ (Zinsen), alle abgeglichen am 26.10.2026. Ohne Gewähr.
Der ehrliche Unterschied: was „kostenlos“ jeweils enthält
bunq Free kostet nichts, enthält aber nur 3 Konten, eine digitale Karte und 2,99 € für jede Abhebung. Die 25 IBANs, für die bunq bekannt ist, gibt es ab 9,99 € im Monat. N26 Standard hat eine physische Karte (10 € einmalig) und 3 kostenlose Abhebungen in Deutschland. Dazu kommt die Sicherung: bunq über die niederländische Zentralbank, N26 über die deutsche Entschädigungseinrichtung, beide bis 100.000 €. Stand 26.10.2026.
Die ehrliche Entscheidungshilfe
Du nimmst eher bunq, wenn …
- du dein Geld auf mehrere Töpfe mit eigener IBAN verteilen willst
- du selbstständig bist und Umsatzsteuer sofort beiseitelegen willst
- dir Zinsen ohne Abo wichtig sind, auch auf kleine Beträge
Du nimmst eher N26, wenn …
- du ein einfaches Alltagskonto willst, kein Ordnungssystem
- dir eine physische Karte ohne Abo wichtig ist
- du deutsche Einlagensicherung bevorzugst
Und wenn beide nicht passen? Dann lohnt der Blick auf alle Banken im Radar nebeneinander. Der Vergleich zeigt sie flach in einer Tabelle, die Steckbriefe gehen je Bank in die Tiefe, inklusive „Für wen nicht".
Was dich dein heutiges Konto im Jahr kostet, rechnest du in zwei Minuten nach: